Sprachliche Überlebenstipps für die Ferien: Englisch

Der Sommer naht und viele sehnen sich danach, mal abzuschalten, herauszukommen, was zu erleben und reisen dafür auch in andere Länder. Bereits einige Wochen vor der Abreise ist schon das eine oder andere Ticket gekauft, wurden Ausflüge und Restaurantbesuche geplant und Hotels gebucht. Die Sprachbarriere kann dabei allerdings ein großes Hindernis darstellen. Englisch ist die Sprache, mit der wir am weitesten kommen werden wenn es ums Reisen geht, vor allem in Situationen, in denen wir beispielsweise eine bestimmte Sehenswürdigkeit, ein Restaurant oder eine Bahnhaltestelle suchen. Im Folgenden präsentieren wir einen kleinen Glossar mit Begriffen und Redewendungen, die uns diesen Sommer in der einen oder anderen Situation helfen könnten:

Grundlegende Redewendungen

  1. Entschuldigen Sie! / Excuse me!

Es mag überflüssig erscheinen, aber wenn wir jemanden etwas auf Englisch fragen, sollten wir uns unbedingt auf diese Art seine oder ihre Aufmerksamkeit erarbeiten. Wir zeigen damit, dass wir nicht ungebildet sind und bringen der befragten Person Respekt entgegen.
 

  1. Wo befindet sich…? / Where is…?

Diese Redewendung ist natürlich essenziell und wird uns in vielen Situationen behilflich sein. Befinden wir uns an Orten, an denen wir noch nie gewesen sind, bietet es sich immer an, Einheimische zu fragen, wo sich z. B. eine Sehenswürdigkeit, ein bestimmtes Restaurant, eine Touristeninformation, der Bahnhof usw. befinden. Ein ziemlich simple Methode, um uns dabei zu helfen, uns besser in einer Stadt zu orientieren. Die Richtungen zu kennen ist auch von Vorteil (rechts/right; links/left; geradeaus/ straight ahead; abbiegen)
 

  1. Schön, Sie kennenzulernen. / Nice to meet you.

Wir werden auf unserer Reise viele Leute treffen, sei es bei kulturellen Ereignissen, im Speisesaal des Hotels, in einem Club oder bei sonstigen Anlässen. Es bietet sich dabei immer an, diese Redewendung zu verwenden, um zu zeigen, dass man einen gewissen Grad an Bildung besitzt und nicht unbewandert ist. Während dieser Ausdruck im Deutschen, gerade bei jüngeren Leuten, etwas steif wirken mag, ist er im Englischen gang und gäbe und wird geradezu inflationär verwendet.
 

  1. Danke / Thank you.; Bitte, gern geschehen. / You’re welcome.

Noch weitere grundlegende Redewendungen, die wir auf Reisen benötigen werden, da es sicher sehr viele Anlässe geben wird, in denen wir „Danke“, und einige, in denen uns gedankt wird und wir „Bitte, gern geschehen“ sagen sollten. Das Wort „please“ im Englischen wird ausschließlich für das Erbitten verwendet und ist keine Entsprechung für den Ausdruck „gern geschehen“.
 

  1. Könnten Sie etwas langsamer sprechen? / Could you speak slower, please? Könnten Sie das bitte noch einmal wiederholen? / Could you repeat this, please?

Falls wir schon ein paar Redewendungen beherrschen, etwa beim Erfragen des Weges, kann es passieren, dass uns die gefragte Person in einem für sie normalen Tempo antwortet, das für uns allerdings zu hoch sein könnte. Mit dieser Frage erreichen wir, dass wir ein Gespräch in einem Tempo führen können, das uns erlaubt, beispielsweise die Wegbeschreibung besser nachvollziehen zu können. Falls wir dann immer noch etwas ahnungslos dastehen, so müssen wir hoffen, dass wir es beim zweiten Mal verstehen werden.
mapa
 

  1. Könnten Sie mir helfen? / Could you help me, please?

Auf einer Reise nach Hilfe zu fragen, kommt immer gut und solang wir nicht allzu plump rüberkommen, wird uns diese auch selten verwährt werden. Vor der eigentlichen Frage sollte man zunächst einmal um die Aufmerksamkeit einer Person bitten, bevor wir ihr unsere Probleme schildern. Wie macht man das nochmal? Ach ja, siehe oben!
 

  1. Wieviel kostet…? / How much does it cost?

Wenn wir uns auf Reisen befinden, werden wir uns mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit etwas kaufen, vor allem, wenn wir uns in größeren Städten aufhalten. Viele kaufen sich oder ihrer Familie gern Souvenirs und dabei ist es notwendig zu kommunizieren. Preise sind von Land zu Land unterschiedlich und sie zu erfahren ist stets von Interesse.
 

  1. Kann ich es anprobieren? / Can I try it on?

Wenn wir uns zum Beispiel Kleidung kaufen möchten, so wollen wir vorher nicht nur gern den Preis erfahren, sondern diese auch gern in Augenschein nehmen oder auch anprobieren, gerade weil es schwierig wird diese zurückzugeben, sobald man sie einmal mit nach Hause genommen hat. Mit dieser Redewendung können wir darauf hinweisen, dass wir dieses oder jenes Teil gern anprobieren würden.
 

  1. Könnte ich bitte die Speisekarte bekommen? / Can I take a look at the menu, please? Könnte ich bitte die Rechnung bekommen? Can I get the bill, please?

Zeit zu essen. Restaurants sind oft die willkommenste Variante, um uns zu stärken, gerade nach einem langen Fußmarsch durch die Stadt. Mit dieser simplen Redewendung können wir nach der Karte fragen. Logischerweise ist es ratsam, die englische Version zu verlangen und einen Grundwortschatz zu besitzen, der uns beim Verstehen der Gerichte und Zutaten hilft. Um eindeutig anzuzeigen, dass wir gern gehen und zahlen möchten, bietet es sich an, auch die Rechnung auf Englisch zu bestellen.

  1. Wo befindet sich der nächste…? / Where is the closest…?

Abschließend noch eine hilfreiche Redewendung zum Thema Standort. Jetzt wollen wir nicht nur wissen, wo sich etwas befindet, das haben wir bereits geklärt, sondern auch, ob es sich in unmittelbarer Nähe befindet. Dies könnte äußerst wichtig sein, falls wir mal einen Geldautomaten, eine Apotheke für ein wichtiges Medikament oder einen Supermarkt für etwas zu Essen in der Nähe benötigen sollten.
Natürlich könnten wir noch viele weitere Beispiele nennen, wir haben es jedoch erst einmal bei diesen grundlegenden Redewendungen belassen, die uns in der Not helfen könnten. Mit einem Wörterbuch (oder einer App mit dieser Funktion) in der Hand herumzulaufen wäre auch eine Variante, vor allem wenn es rein um Begriffe geht, die uns beim Verstehen eines Plakates oder der Speisekarte helfen. Sprache ist ein wichtiges Kommunikationsmittel und auch wenn man Leute trifft, die nicht dieselbe Sprache sprechen, ist es durch das Bauen von Brücken und ein wenig Vorbereitung möglich, mit ihnen in Kontakt zu kommen und zu kommunizieren.